Einladungswettberwerb Pfarrheim St. Ägidius in Bruck i. d. Opf

Nach eingehender Untersuchung der historischen Entwicklung, städtebaulichen Strukturen und historischen Fragmente der Katharinenkapelle stand als Ziel der städtebauliche Lückenschluss, die Aufnahme alter Hofstrukturen mit den verbindenden Nebenräumen und dem Sitzungssaal an Stelle der ehemaligen Stadelreihe unter dem historischen Dachstuhl fest.

Für den Lückenschluss und die Aufnahme der Gehöftstruktur wurden etwas weitere Wege, damit mehr Verkehrsflächen und eine, den Hauptgebäuden zugeordnete kleine zusätzlich Teeküche für das Marktplatzgebäude in Kauf genommen, was bei genauer Betrachtung der Raumnutzungen durchaus Vorteile bietet und bei Volllast (Theater, Saalveranstaltungen) räumliche Entzerrung und getrennte Bewirtungen (Sektempfang, Fingerfood bei Theater) und zugeordnete Nutzungen wie Mutter-Kind-Gruppe, Gartenanteil , Sitz und Kaffeebereich vereint.

Für die verschiedenen Szenarien sind Nutzungsvarianten dargestellt, die in enger Verzahnung mit den Freibereichen unterschiedlichste Möglichkeiten bieten, wie es eben auch ein Gehöft hat.

Die Vermeidung der grauen Energie (z.B. durch Wiederverwendung des alten Dachstuhls 17. Jhd.) und Verwendung einfacher, aber echter Materialien, Wandtemperierung und Strahlungsheizung sowie kühle Gründächer und beschattende tiefe Laibungen sowie innenliegende Verdunklungen bzw. außenliegende Eichenholzlamellen und die Verwendung von Holzrahmenbauelementen für den Zwischenbau mit Holzlamellen als Erinnerung an die ehemaligen Stallungen und Remisen, werden von einer im sowieso vorhandenen Dachraum am Marktplatz angeordneten Biomasseheizung (Pellets) versorgt.

Entwurfsbeschreibung für Competition online (PDF)

SCHÖNBERGER ARCHITEKTEN WETTBEWERBSBEITRAG (PDF)

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